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Achtung! Wenn ihr Geschichten in diesem Forum postet, wird zunächst mal angenommen, dass ihr KEIN Problem damit habt, wenn andere Leute daran mitschreiben! Das bedeutet, irgendeiner kann einsteigen und euren Faden der Geschichte aufnehmen und sie mit einem Part von seinem Charakter weiterschreiben. Wenn ihr das ausdrücklich NICHT wollt, macht bitte eine OOC Notiz im Beginn des Postings.



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 Praktikumsbericht / Scaias Heilerausbildung 
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Der Federstift glitt mit leisem, scharbendem Geräusch über das Pergament. Immer wieder tauchte sie die Spitze der Aironfeder in das Gläschen Tinte, tupfte sie vorher zweimal am Rand ab und schrieb weiter.
Eine Seite hatte sie jetzt voll.
Neben ihr lagen Blätter. Sauber und ordentlich übereinander gestapelt.
Jedes Blatt war mit einer Nummer versehen und von ordentlicher Handschrift.
Lächelnd steckte Scaia die Feder in das Tintenglas und schnaufte aus: "Endlich fertig, ich hoffe der Bericht ist ausreichend."
Sorgfältig legt sie das noch leicht feuchte Papier auf den Stapel, diesen verpackt sie dann in einer Lederhülle und macht sich auf den Weg zu Aristeides Zimmer.
Scaia klopft zweimal, da aber niemand öffnet legt sie ihren Bericht vor die Tür.

Der Bericht:

*Ari findet beim Öffnen eine kleine Notiz für sich*
Azphelumbra Herr,
hiermit gebe ich meinen Bericht über die Analyse des Funklerstaubes, seinen Zusammenhang mit der Flugfähigkeit des Funklers und die Auswirkung auf das Sehvermögen bei Menschen ab.
Scaia


Der Bericht:

Seite I

Der Funkler in Asmodea

De Funkler gehört zu den Insekten in einer sozial lebenden Gemeinschaft. Er wird unterteilt in den Wald-Funkler und den Eis-Funkler.
Beide Funklerklassen haben mehrere Unterklassen.
Jedoch reichen die beiden Oberklassen aus um sie zu spezifizieren.
Der Waldfunkler ist überall zu finden wo es Land und grüne Gegenden gibt.
Im Wald von Ishalgen findet sich eine große Kollonie an. Sie leben zusammen mit den Sylyphen. Der Zusammenhang dieser beiden Rassen ist noch nicht weiter erforscht, da sie keine Anzeichen von Aggressivität oder Nutzungen der anderen Rasse gezeigt haben.
Die Funklereier sind nicht zum Verzehr empfohlen. Die Larve im Innerein gibt einen stinkenden, bitteren Brei ab sobald die Schale beschädigt wird. Jedoch können die Eier in einer bestimmten Zubereitung doch gegessen werden. *Notiz: Nicht empfehlenswert*
Der Eisfunkler lebt weitgehends in Altarg und Morheim. Er hält sich in Wassernähe auf und legt seine Eier in die Nähe des Schillfs. Seine Mehrzahl ist geringer da die Eier wohlt rechtzeitig von Airons und den Fischen gefressen werden.

Analyse:
Der Körper
Der Körper des Funklers beteht aus zwei Teilen.
Kopf und Körper.
Die Augen sind seitlich am Kopf und können sich in jede Richtung drehen.
Der Körper des Funklers ist glatt und wird durch eine dünne, sehr harte Panzerschicht geschützt. Seine Beine sind übersäht mit kleinen Härrchen die ihm beim Lenken in der Luft helfen.
Beide Funklerarten können fliegen.
Erstaunlich daran ist das die Anatomie des Tieres ein Fliegen unmöglich macht. Der Flügelschlag ist zu schwach um dieses Tier in der Luft zu halten. Möglichkeiten der Äthereinwirkung sind nicht bestätigt worden.

Fortpflanzung:
Der Funkler paart sich fliegend fort. Zu jeder Zeit im Jahr kann an wärmeren Tagen es den Funkler überkommen.
Das Funklermännchen sucht sich seine Frau nach Größe und Summgeräusch (beim Fliegen) aus und dotzt sie im Sturzflug immer wieder von oben an. Ist die Paarung vollzogen so landet das Weibchen unsanft auf dem Boden *Notiz: arme Funklerweibchen* Dort krabbelt sie eine Woche und hebt (bei Waldfunklern) ein Loch im Boden aus in das sie die Eier legt.
Paarungsverhalten der Eisfunkler noch nicht erforscht.

Besonderheiten:
Der Staub der Funkler verleiht ihnen womöglich die Fähigkeit zu fliegen.
Seine Flügel sind über und über mit diesem Pulverartigen Material bedeckt.
Als Staub bezeichnet man die Sammelbezeichnung von feinsten festen kleinen Teilchen. Je nach Funklerart hat der Staub eine andere Farbe.
Der Funklerstaub ist in Verbindung mit einer Salbenmischung Potenzsteigernd *Notiz: Klar, bei dem Paarungsverhalten*

Vermehrt gab es Meldungen das bei Berührung des Staubes mit den Augen das Sehvermögen verschwand. Immer wieder werden Menschen mit starkem Juckreiz in den Augen ins Lazerett gebracht die nach kurzer Zeit das Sehvermögen verlieren. Ob es auf Dauer ist konnte noch nicht bewiesen werden. Es wird erst seit kurzem danach geforscht. *Notiz: Forschungsberichte einlesen*

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"Bedenke das die menschlichen Verhältnise insgesamt unbeständig sind,
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20 Jul 2011, 18:59
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Coole Sache ^^

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20 Jul 2011, 23:16
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Bericht II

Die Sylphe

Die Sylphe findet sich meist in Wassernähe an. Sie gehört zur Gattung der Insekten und lebt in Schwärmen oder als Paar zusammen.
Sylphen leben mit ihrem Partner für den Rest ihres Lebens zusammen und bekommen im Durchschnitt vierhundertausend Eier im Jahr. Diese Zahl ist jedoch erschreckend gering im Maßstab zur Überlebensrate.
Wie die Eier des Eisfunklers werden sie oft gefressen bevor sie geschlüpft sind, oder kurz danach.
Die Sylphenlarve lebt nach ihrem Schlupf im Wasser und ernährt sich von Algenpartikeln. Zu erkennen sind sie an den kleinen Ausbuchtungen auf ihrem Rücken in denen die Flügelpaare wachsen.


Körperbau
Der Sylphe fehlt das typische Flügelgelenk. Dies verhindert das sie ihre Flügel nach hinten über den Rücken zusammen legen können, wie es anderen Insekten, Käfern möglich ist.
Die zwei Hauptflügel sind die beiden großen direkt auf ihrem Rücken. Sie halten die Sylphe in der Luft und sorgen mit kräftigen Schlägen für schnelle Fortbewegung. Die kleinen Flügel dahinter sind die Lenkflügel. Sie ermöglichen flinke Bewegungen in jede Richtung und durch einen Schrägstand des Flügelpaares hält sich die Sylphe sogar in der Luft.
Der Kopf der Sylphe ist deutlich vom Brustsegment getrennt und ermöglicht ihr so eine extreme Beweglichkeit.
Die Brust ist wie bei den meisten Insekten in drei bis zwei Abschnitte unterteilt. Je nach Rasse der Sylphe. Im Mittelteil der Brust ist der Flügelhalter.
Der Hinterleib ist in mehrere kleine Abschnitte unterteilt die ebenfalls zur Lenkung im Flug dienen.

Paarungsverhalten
Sylphen paaren sich einmal im Jahr im Spätsommer.
Wenn die Sonne untergeht sieht man sie in großen Schwärmen mit ihren Partnern über Seen kreisen. *Notiz: Der Liebesflug der Sylphe war eins ein rituelles Fest für Frischvermählte*
Die größte bekannteste Stelle für die Sylphenpaarung ist der Tunapresee.

Lebensdauer
Da die wenigen Sylphenlarven überleben und eine Paarung nur einmal im Jahr stattfindet werden die Sylphen erstaunlich alt. Nachforschungen in älterne Aufzeichnungen zeugten von einer Sylpe mit einer Lebensdauer von sechs einhalb Jahren.


Verwendung
Getrocknete Sylphen wurden einst für die Herstellung von Salben und Tee verwendet. Die getrockneten Teile wurden zermalen und halfen im Tee gegen Gelenkbeschwerden und Übelkeit.
In einer Salbenpackung half es gegen Schwellungen und Hautreizungenen.
Inzwischen wird aber die Verwendung des Pulvers vermieden, da die Anzahl der lebenden Exemplare stark zurück gegangen ist.

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21 Jul 2011, 16:12
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ooc: super Berichte! Machen spaß beim Lesen. Weiter so!

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22 Jul 2011, 04:14
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OOC: Ob ich wohl Corvens Anmerkungen dazu posten darf?

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25 Jul 2011, 19:41
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ooc: Jeder darf hier posten der auf irgendeine Art und Weise die Berichte zu Gesicht bekommen hat.. man darf mir gern auch Themen nennen über die man nen Bericht sehen will.

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31 Jul 2011, 18:22
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Aristeides findet auf seinen Schreibtisch einen weiteren Bericht.
Sauber sind die Blätter abgeheftet und geordnet.

Der Flugwal


Der Flugwal ist wohl das meist bewunderte und mit Staunen betrachtete Tier in Asmodea.
Viele Wünschen sich diese Leichtigkeit und Anmut um sich in der Luft zu halten *Notiz: Viele Daeva sind froh wenn sie mit ihren Flügeln sich nicht selbst verheddern*
Sagten nicht schon die Dichter in ihren Büchern: Wer den Flugwal sieht und achtet, hat Aions schönstens Geschenk betrachtet. Sanft und riesig und elegant, so hat der Wal mich an ihn gebannt. Fliegen wie er, so sicher und klar... nur auf seinem Rücken war ich Aion so nah *Auszug aus dem Dichterhandbuch von Araison (Pandämoniumsdichter)*


Anatomie

Der Körperumriss der Flugwale ähnelt den Fischen in den Landgewässern. Seine Vorderextremitäten sind zu Flossen umgestaltet die ihm die nötige Kraft geben sich schnell und sicher in der Luft fort zu bewegen. Seine lange und gerade zu laufende Schwanzspitze hilft ihm beim Lenken.
Die Hinterbeine fehlen den Walen vollständig, ebenso alle weiteren Körperanhänge, welche die Stromlinienform behindern könnten, wie die Ohren und auch die Haare. Die männlichen Geschlechtsteile und die Brustdrüsen der Weibchen sind in den Körper versenkt.
Die Stromlinienform ist extrem wichtig für das sanfte Gleiten durch die Lüfte. *Notiz: Daher also nicht das unbeholfene Flügelschlagen wie bei so manchem Elyos*

Das Skelett der Flugwale ist so gut wie nicht vorhanden.
Nur der Brustkorb wird von feinmaschigen, schwammartigem Knochengebilde geformt. Sie halten das Herz geschützt sind aber leicht genug das der Wal sein Gewicht in der Luft locker halten kann.


Farbzeichnung

Die meisten männlichen Flugwale sind von heller Farbe. Meist ein leichtes blau,grün und weiß Gemisch.
Weibliche dageben sind an der rosa bis violetten Farbzeichnung an ihren Finnen zu erkennen.
Der Bauch dagegen weißt keine Farbzeichnung auf.

Paarungsverhalten

Das Paarungsverhalten ist unter den Forschern Asmodaes eins der meist begehrten Rästel.
Es heißt das sich die Wale hinter den Bergen Ishalgens verstecken. Dort wo das Meer endlos scheint und kein Daeva sich traut die Flügel auszubreiten und nach dem Anfang zu suchen.
Reiseführungen wurden angeboten (Walsichtigungen) zum Punkt in Altgard an denen die meisten Wale an gleicher Stelle gesichtet wurden.
Man kann dort männliche Wale beobachten wie sie immer wieder dort hin zurück kehren und dann hinter den Bergen auftauchen.
*Auszug aus einem Naturbuch in der Bücherei Asmodeas: ...genaues konnte nicht ermittelt werden. Meine Kollegen und ich mutmaßen aber das die Walweibchen ihre Jungen über dem offenen Meer gebären. Es wurden Walkälber im Wasser gesichtet und das Weibchen dicht über der Oberflächle. Wir glauben das sie dort gebären da es für die Kälber sicherer ist. Viele schaffen nach der Geburt die ersten Flügelschläge nicht und landen so im Wasser. Es ist wohl eine Art sicheres Landen, da ein Aufprall auf der Erde für so ein Jungtier tötlich sein könnte*


Nahrung

Die Stadtverwaltung Altgards reichte mehrmalig Beschwerden gegen die Flugwale ein. Sie würden angeblich die Ätherkristalle die sich rund um das Abysstor dort bilden fressen und so eine Ernte unmöglich machen. Gesichtete Fälle konnten aber nicht zu Protokoll geführt werden.
Da sie sich aber gerne in der Nähe der Turmreste aufhalten ist die Wahrscheinlichkeit der Ätherkristallernährung durchaus möglich.


Verwendung - Besonderheiten

"Die Ruhe in sich tragen" Dieses Sprichwort trifft wohl auf kein Lebewesen Asmodeas so gut zu wie auf den Flugwal.
Die leichte Knochenstruktur wurde zerrieben und mit Leopissaft vermischt als Schlaftrunk serviert. Da die Knochen sehr teuer sind und schwer zu erhalten ist dieses Mittel nur in den Adelshäusern vertreten gewesen. Es wurden jedoch schon lange keine Knochen mehr gefunden und angebotene Mittel in der heutigen Zeit stellen sich meist schnell als Betrug heraus.
Zu viel des Mittels kann jedoch zum Tod führen.
*Notiz: Das erklärt warum die meisten Vanahal immer so entspannt wirken. Der Schlaftrunksuche nachgehen*




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ooc: stimmt^^ die Verwendung hat ich echt vergessen. habs beigefügt nun =)

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Last edited by Nolava on 09 Aug 2011, 12:59, edited 1 time in total.



07 Aug 2011, 16:58
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Mal wieder ein super schöner Bericht. ^^ Gefällt mir sehr gut!

Das einzige was hier fehlt ist eine Verbindung zur Medizin... also das ist halt sehr zoologisch aber im Gegensatz zu Funklern und Sylphen wo du halt geschrieben hast, was man aus ihren Körperteilen machen kann, so medizintechnisch, fehlt das hier völlig.

Vielleicht, wo der Flugwahl doch so ein mythisches Wesen ist, gibt es Gerüchte darüber, dass man aus irgendwelchen Körperteilen oder -säften Wundermittelchen brauen kann?

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08 Aug 2011, 15:32
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Ich habe die Berichte eigentlich schon vor ein paar Tagen/Wochen gelesen aber dann war was und danach habe ich vergessen dazu was zu schreiben o_O);

Die Berichte sind verdammt gut! Sie rutschen einfach so herunter obwohl es normalerweise in der Natur eines Berichts liegt das er sich zieht. Es zieht einen die Lebendigkeit der Texte in den Bann denn man hat sofort das Gefühl das die Beschreibung zu Aion gehört - wie ein Text der so auch in der Pandemoniumsbücherei stehen könnte. Was mich jedoch am Meisten begeistert hat ist das du wirklich gute Ideen in die Texte gepackt hast um der Ausbildung deines Charakters von deiner Seite aus Leben einzuhauchen.

Danke für die Praktikumsberichte! =)

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Es ist immer noch Zeit für einen allerletzten Moment. - Der Tod


24 Aug 2011, 18:52
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