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Bezüglich Flyner und ihren praktischen Nutzen

Zu den jüngsten Projekten der Forschung in Neu-Trykoth, gefördert von der N'ASA (New Academy of Sciences of Atys) und der FISCH (Forschungsgesellschaft für Ingenieurswesen, Seltsames, Curiositäten und Heimlichkeiten), gehört das Studium der im Seenland verbreitet wachsenden Flyner-Pflanze. Die Botanikerin Nili O'Toolyn und Zo'ro Argh, die eine kürzliche Exkursion anführten, reflektierten dabei auf die von Rosen Ba'Darins verbreitete Tryker-Legende, einige Tryker seien einst mittels Flyner aus der Gefangenschaft der Sklavenhalter entkommen. Weder dieses Ereignis, noch die Tatsache, dass Rosen Ba'Darins selbst der Botanik zugetan war, hat später zu einem genaueren Studium dieser Pflanze geführt.

Die Flyner wird gemeinhin als "Luftpflanze" definiert, weil in der Tat der im Blatt enthaltene Stoff leichter ist als Luft. Stengel und Wurzelknolle verankern die Flyner fest mit dem Untergrund. Ihre prägnante Wurzelknolle, die als Nährstoffspeicher für die Pflanze dient, ist essbar, aber nicht schmackhaft. Unterhalb des Blattes der Flyner, die gegen Ende des Sommers zur Blüte gelangt, befindet sich eine Samenkapsel.

Die jüngst im Seenland durchgeführte Exkursion - die erste ihrer Art - führte nach Verzauberte Insel, da dort für die Studien die günstigsten Wetterbedingungen herrschten. Es mussten vor Ort die hinsichtlich ihrer Größe und Reife geeignedsten Flyner ausgesucht werden, die dazu taugten, Homins auch wirklich in die Luft hinauf zu transportieren. Homins von unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Gewicht benötigen natürlich Flyner, die den jeweiligen Anforderungen gewachsen sind.

Bei allen durchgeführten Versuchen wurden die Homins, die sich am Stamm der Flyner festzuklammern haben, erfolgreich in die Luft befördert und davontransportiert. Hierzu muss der Stengel von der Wurzelknolle abgetrennt werden. Keiner der Probanden ist in Sichtweite der Expeditionsteilnehmer abgestürzt oder gelandet; jedoch kehrten lediglich zwei zur Expedition zurück und berichteten von ihren Landeorten, welche abseits der leicht erreichbaren Wander- oder Reisewege gelegen waren. Es ist zu hoffen, dass auch alle anderen Testpersonen sichere Landeplätze fanden. Der Unterzeichner wurde, getrieben durch eine heftige Böe, auf einer hohen, unzugänglichen Klippe bei Crystabel abgesetzt, welche einen köstlichen Ausblick, aber keine außergewöhnlichen wissenschaftlichen Fundstücke bot.

Zusammenfassend ist es also durchaus möglich, dass die Legende der Flucht der Tryker mittels Flyner auf Tatsachen fußt. Jedoch beeinflussen Größe und Gewicht des Flyernauten, Vorhandensein und Stärke von Wind und Auftrieb die Höhe und Weite des Flugs ebenso wie die Größe und das Alter der Flyner. Nichts davon ist durch den Flyernauten kontrollierbar. Weder kann er die Weite des Fluges wirklich bestimmen, noch die Flugrichtung vorgeben; hingegen setzt er sich, wie Flugsamen, der Willkür der Elemente aus. Überdies ist die Flyner eine vergleichsweise langsam auf natürliche Weise wachsende Ressource - wobei hier durch die gezielte Arbeit matisianischer Botaniker sicherlich Abhilfe geschaffen werden könnte.

Zwar können die Flyner zu kartographischen Zwecken in Anwendung gebracht werden, doch lässt sich nicht vorherbestimmen, in welche Richtung der Flyner treibt, so dass die Ergebnisse solcher Forschung willkürlich und exzentrisch bleiben. Keinerlei Nutzen hat die Flyner für den gezielten Transport von Homins oder Waren zu einem vorbestimmten Ziel. Damit ist auch eine Verwendung zur gezielten Observation und Kriegsführung gänzlich auszuschließen.

Der Einsatz der Flyner zur Fluchthilfe ist mutmaßlich einmalig geblieben. Darüber hinaus mag die Flyner ein risikobehaftetes Hilfsmittel zum Vergnügen Abenteuerlustiger sein; als ernstzunehmendes Beförderungsmittel jedoch taugt sie nicht.

_________________
"After all these years?" - "Always."

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13 Mar 2015, 09:33
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