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Bitte benutzt zum Hochladen von Grafiken eine externe Seite, wie z.B. imageshack.us und hängt sie nicht einfach als attachements dran, wenn es irgendwie geht! Sonst sprengt das bald unseren Webspace und ich muss anfangen Sachen zu löschen.



Reply to topic  [ 9 posts ] 
 Mir fällt noch kein Titel ein, deswegen: Shedimgeschichte! 
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Joined: 23 Oct 2009, 06:27
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Grüße, werter Leser, der sich in die lauschige Heimflucht dieses Threads verirrt hat.
Es war ein kalter, stürmischer Tag, der Regen peitschte gegen das Fenster, der Feuertempel war gerade zweimal durchgeökt worden, und auch sosnt sitzt man ziellos in Pandämonium. Verträumt und gelangweilt schlendert man durch die Straßen, hier lang, dort lang, sieht sich da um, sieht sich drüben um. Alles gesehen? Naja. Irgendwann fällt der Blick auf das Nationalratgebäude. Der beeindruckende Komplex, dem die Führungseben Asmodeas, des dunklen Landes, innewohnt. Nicht nur der Bürgermeister Pandämoniums hält hier Hof, nein, die Shedimgebieter, die fünf Empyranischen Gebieter Asmodeas, die dieses Land aus der Asche der großen Katastrophe errichtet haben, residieren hier und sehen auf das Geschick ihrer Untergebenen hinab. Natürlich kennen wir sie nur zu gut. Es leben die SHedimgebieter, geht mit Triniel, Azphelumbra, Lumiel segne euch, Marchutan sei mit euch, Zikel stehe euch bei. Aber... was wissen wir wirklich über sie? Na gut, auf einschlägigen Fansites findet man Sachen wie "Aufbrausend", "Ruhig", Herrisch"... doch nichts konkretes, nichts was darauf hindeutet das diese Wesen wirklich präsent sind. Das stört, mich zumindest, und so kam es das ich an diesem verregneten Tag begonnne habe mich zu belesen über die hohen Herren. Seiten umwälzt, Foren mal angeguckt. Und ich dachte: Wäre es nicht mal interessant sich zu überlegen wie sie sich verhalten? Das war so der Anfang dieser Geshcichte. Ein Testleser sagte was von "dem Gesichtslosen eine Form geben", was ich sehr passend finde. Na klar, es ist nur ein Versuch, nichts davon sit wirklich vom Fluff her so irgendwo aufgeschrieben. So denke ich das es halt sehr viel künstlerische Freiheit lässt, was das angeht. Und diese wollte ich hier ausreizen. Ich skizziere hier die Shedimgebieter wie ich sie mir vorstelle, Aussehen, Verhalten... ausgedacht. Aber so könnte es ja sein, nicht? Naja, sei es wie es sei, hier steht schon zu viel. Am Besten die letzten Infos und dann los, eh? Nach dem Lesen, wenn möglich, Kommentar, Positives, Negatives, kann man das überhaupt so schreiben, was fehlt, ist zuviel. Danach richte ich mich b man sowas weiterführen kann/sollte. Wenn nicht... dann war es eine nette Beschäftigung für einen verregneten Abend.

Azphel: Oberster der Shedims http://powerwiki.uk.aiononline.com/aion/Azphel
Zikel: Shedim der Gladiatoren und Templer http://powerwiki.uk.aiononline.com/aion/Zikel
Triniel: Shedim der Assassinen und Jäger http://powerwiki.uk.aiononline.com/aion/Triniel
Lumiel: Shedim der Magier und Beschwörer http://powerwiki.uk.aiononline.com/aion/Lumiel
Marchutan: Shedim der Kleriker und Kantors http://powerwiki.uk.aiononline.com/aion/Marchutan

btw, danke an Shin der die Links mal rausgesucht hatte und irgendwo hier im Forum hinterlegt hatte.

Sry für fehlende Absätze, immer v ergessen und... faul (?) nachzutragen... oder unfähig.. hmm

Dann mal los....


Last edited by Prophaniti on 06 Dec 2009, 05:06, edited 1 time in total.



06 Dec 2009, 05:04
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Eine graue Welt wurde durch das Fenster eröffnet. Obwohl die Dächer der Stadt keinen Zweifel an der meisterhaften Arbeit ihrer Erbauer ließen, die hoch auf ragenden Türme wie Symbole der Macht ihre Spitzen gen Himmel richteten, obwohl reges Treiben auf den Straßen herrschte, aus der Höhe des Fensters nicht mehr als Insekten, und auch obwohl die schiere Größe der Stadt atemberaubend und berauschend wirkte, war sie nicht mehr als eine triste Verhöhnung dessen was sie sein konnte. Der zerrissene Himmel war erfüllt von der anhaltenden Leere die ganz Asmodea zu ertragen hatte, eine Leere die mehr Schatten als Licht spendete und jedem Bewohner schmerzlich klar machte das es nie Sonne geben würde. Wie ein Ausruf stummen Spotts thronte Elysea am Himmel, ein Glanzlicht in der ewigen Monotonie des Himmels, und strafte die Dunkelheit ihres finsteren Nachbars Lügen, der mit der puren Verachtung eines leidenden Tieres auf seinen erleuchteten Zwilling sah. Stilles, gruftähnliches Dämmern schielte auf Asmodea hinab, und warf sich wie ein Raubtier auf seine Beute gen Pandämonium um ihm jeglichen Funken Wohlsein zu entreißen. Doch sie waren es gewohnt, all die kleinen Insekten die das Juwel Asmodeas bevölkerten, in seinen Gassen umher krabbelten, seine Straßen entlang krochen und sich durch seine Tore schleiften. Das ewige Dämmern, die Beleidigung Elysea's, die Kälte der Stadt, die lebensermüdende Aura und nicht zuletzt die Trostlosigkeit die das Land bewahrte.
Wie tot lag Pandämonium da, erstreckte sich vor dem Fenster wie eine zyklopenhafte Masse Lebens, Betriebsamkeit, dessen Auge, der Pandämoniumsplatz, sich der erdrückenden Atmosphäre zumindest leidlich entzog, als wäre die gesamte Stadt nur für den Blick aus dem Fenster erbaut, als erfülle sie nur den Zweck dem Betrachter den Kern des Landes zu offenbaren. Im Gegenzug schenkte der Himmel, das Panorama der Stadt, der Eindruck des Gesehenen dem Betrachter eine erdrückende Aussicht, warf seine totes Licht durch die Verglasung und überschwemmte das Zimmer mit der gleichen Tristheit in die auch Pandämonium getaucht war, füllte den weiten, saalartigen Raum fast gänzlich aus, eingelassen durch die fünf gigantischen Fenster die die gesamte Front des Raums einnahmen.
Aus keiner wirklichen Richtung kommend warf es bizarre Schatten, in unmögliche Winkel als strotze es seiner Natur um auch jeden Gast, der in ihn trat, so töricht war seine Gefilde aufzusuchen, völlig zu umhüllen, einzuschließen, fest zu halten in dem Gedanken des Stillstands und des Endes den es sich innehielt, einem Dämon gleich, der sein Opfer befällt und ergreift um seine Denkweise zu beherrschen, zu befallen, infizieren und der seinen gleich macht. Die Gestalt die vor dem ausschweifenden Fenster stand, völlig in das diffuse Licht gehüllt, seufzte kurz. Schon tausendmal sah sie diesen Ausblick, ging in dem Licht unter, stand seit Ewigkeiten schon vor dem Fenster, kannte jede Facette des Ausschnitts genau, jede Unebenheit in der statischen Ordnung der Dächer, jeden Turm, jede Gewöhnlichkeit und wurde ihnen dennoch nicht müde, wachte Tag für Tag an diesem Ort, den Kern des Eindrucks nicht nur aufnehmend, fast verzehrend, sezierend, als wolle sie alles verstehen, wissen, besitzen. Nach einer unermesslichen Zeit wand sie sich ab, als hätte sich das Bild in ihre Augen gebrannt, als müsse sie nicht mehr hinaus sehen um es vor sich zu haben, erneut jede Einzelheit hervorrufen zu können.
Mit bedächtigen Schritten näherte sie sich dem niedrigen Tisch der im Schatten zwischen zwei Fenstern stand, als scheue er sich dem allgegenwärtigen Dämmern zu Nahe zu kommen. Lumiel nahm die hohe, aus dunklem Glas gefertigte Flasche auf und entfernte mit einem leisen Geräusch den Stopfen den sie langsam, fast ehrfürchtig auf den Tisch zurück legte. Schweigend füllte sie etwas von dem Inhalt der Flasche in eines der auf dem Tisch stehenden Gläser ehe sie sich ruhig, mit erhobenen Glas wieder um wandte und zu der Gestalt trat die ihre stumme Wacht am Fenster teilte.
„Es ist erstaunlich wie es den Geist fesseln kann.“
Sie sprach den Satz leise, als flöße ihr der Ausblick des Fensters Respekt ein und tat einen zierlichen, kaum wahrnehmbaren Schluck am Glas. Erneut riss sie den Blick vom Fenster um ihre Gefährtin stirnrunzelnd, eine Geste die in dem fast jugendlichen Gesicht kaum zu erkennen war, zu mustern. Völlig unbeweglich wirkte Triniel mehr wie eine Statue, gehüllt in ihre nachtschwarze Robe die keinen Zentimeter Haut preis gab. Ein Schleier verdeckte ihren geneigten Kopf, unter dem nur wenige Spitzen ihres weißblonden Haars hervor stachen, das einen starken Kontrast zu ihrem düsteren Auftritt gab. Langsam, als wäre sie todmüde, schwang ihr Kopf zu Lumiel herum, den Blick noch immer gen Boden. Obwohl sie wusste das Triniel sie nicht ansah, nicht ansehen konnte, wurde Lumiel unruhig und führte das Glas an die Lippen, ihr Gegenüber nicht aus den Augen lassend. Sie wusste das die Shedimlady diesen Ausblick nie gesehen hatte. Ihre blinden Augen hätten nur tot ins Leere geblickt, und ihre Haut würde leiden. Selbst das diffuse Licht Asmodeas war ihrem Körper zu viel und verbrannte sie. In ewige Dunkelheit gefangen war Triniel ein beängstigender Anblick und stand im krassen Gegensatz zu Lumiel, deren kurze, rote Haare offen herab fielen. Im Gegensatz zur weit ausfallenden, wallenden Robe die Triniel in einen unbeständigen schwarzen Hauch hüllte hielt sich Lumiels Gewand enger an ihren Körper. Obwohl ebenso schlicht und schmucklos wie Triniels war Lumiels Robe in einem beständigen, sinneverwirrenden Schimmern gefangen, als wollte sich der Stoff vor Blicken schützen. Sekundenlang zeigte Triniels Kopf stumm gen Lumiel, erneut unbeweglich sodass man an Leben in der Falten des Stoffs fast gezweifelt hätte ehe sie antwortete.
„Scheinbar.“
Ihre Stimme war kaum mehr als ein Krächzen, ein Flüstern das aus einem Grab dringt, und obwohl sie sie seit Äonen, seit der großen Katastrophe, kannte schauderte es ihr bei dem kurzen Wort das die Shedimlady mit einer Stimme sprach die das Reden nicht gewohnt war. Ohne Erwiderung wand sich Lumiel ab und ging weiter in den Saal hinein, die stille Triniel hinter sich lassend. Sie folgte dem Licht, das durch das Fenster einfiel und fast den gesamten Raum durchfuhr, ziellos, das Weinglas nachdenklich an ihr Kinn gelehnt. Als sie ungefähr die Hälfte des Raums durchschritten hatte blieb sie stehen. An der Wand zu ihrer Linken erhob sich farbenprächtig, in starkem Kontrast zum Rest ihrer Welt, ein Mosaik. Gigantisch in seinen Ausmaßen zeigte es den Sieg Zikel's, des Shedimlords der Zerstörung, über die ersten elyseaschen Eindringlinge in der Salintuswüste. Unzählige schwarze Flügel zeigten die asmodischen Deava auf dem letzten Angriff der Feste, an ihrer Spitze der Shedimlord der so fein herausgearbeitet war, das man leicht der Versuchung erliegen konnte, man hätte eine lebende, riesige Ausgabe Zikels vor sich wie er gerade den Körper des Elysea'schen Kommandanten durchbohrt. Sie nippte wieder an ihrem Glas, wie so oft vorher das Bildnis bewundernd. Sie bedauerte das der Erschaffer, ein begnadeter Deava der Baukunst, im Abyss verschollen war. Sie sah noch immer gen Mosaik als eine der Saaltüren in einem Ausbruch roher Wut aufgeschmettert wurde.


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06 Dec 2009, 05:04
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Gegenüber des Fensters das Lumiel als Ausblick über ihre graue Welt diente lag die ziselierte, Respekt erheischende Eingangstür des Saals, mehrere Meter hoch, als wolle sie Gäste jeder Größe Einlass gewähren, klar symbolisierend wer in diesen Hallen Hof hielt trug sie stolz die vier Wappen der niederen Shedimlords in rautenform, sodass sie dem verschlungenen Wappen Azphels, des Höchsten unter ihnen, lediglich als Rahmen dienten, in ihrer Extravaganz und Bedeutungsschwere eher in Vergessenheit gerieten während sie sich in der stillen Aura der Erhabenheit suhlten die Azphels Zeichen ausstrahlte. Als wollte sie ihrem Rahmen entfliehen rasten ihre Flügel auseinander, riss die mittig gelegenen Wappen scheinbar auseinander ehe sie donnernd gegen die vertäfelte Wand traf, zurück federte wie benommen, als habe sie das eigene Aufstoßen zu überraschend aus dem Schlummer gerissen ehe sie zum Stillstand kam. In Ausdruck völligen Zorns rauschte Zikel in den Saal. Sein Gesicht, das ebenso wie das der anderen Shedimgebieter eher einem Elyos glich, war das eines wütenden Avatars, purer Hass spiegelte sich in seinem Blick der zu nichts anderem fähig schien als das Geradeaus als sein einziges Ziel zu kennen, das kurz geschorene Haar entblößt vom Helm den er in der Rechten trug.
Ähnlich seiner gesamten Rüstung war der Helm ein Meisterwerk ohnegleichen. Noch aus der Zeit der großen Katastrophe stammend war sie das Ergebnis längst vergessener Schmiedegeheimnisse, in ihrem Glanz der reinstes Adamatium mit Äther verband und eine tiefgrüne Rüstung schuf, undurchdringlich für jede von Menschen geschaffene Waffe wie es hieß, auf seinem Rücken „Athis“, das Schwert das er von Aion persönlich bekommen haben soll, als Gegenstück des von Nezekan geführten Schilds „Izith“. Die Schritte des hühnenhaften Shedimgebieters hallten unsanft durch den Saal wenn seine mithrilbeschlagenen Stiefel auf den Marmorboden des Saals auf trafen und ein Geräusch erschufen als würde er über die Oberfläche feinsten Glases schreiten, hoch und fast jammernd, als würde es unter dem brutalen Auftreten leiden, aber sich standhaft weigern zu zersplittern oder nachzugeben, in dem Wissen, das selbst diese Marter vorbei sein würde wenn die Wut des Empyrarchen verklungen war. Lumiel ließ den Blick nicht vom göttlich-anmutenden Mosaik schweifen, sie wusste ohnehin das Zikel's Wut dafür sorgte das er sie ignorierte. Sie schwenkte ihr Glas etwas und ließ den schweren Wein herumtänzeln als Zikel knapp hinter ihr passierte. Ignorieren, hmm? Es sei denn....
„Erneute Verluste, Zikel?“
Sie sprach die Frage ohne jede Spur von Spott oder Hohn aus, behielt einen naiven Ton bei von dem sie genau wusste das er ihn durchschaute, ihn durchschauen sollte da es ihn weitaus mehr reizte als wenn sie ihn verhöhnt hätte. Als wären all seine Gedanken durch pure Wut ersetzt fuhr er zu ihr herum, starrte sie aus aufgerissenen Augen an, eine Wutader auf der Stirn ehe er ansatzlos ausholte und seinen meisterhaften Helm gen Mosaik schleuderte. Ein knirschendes Hallen durch fuhr den Saal als das Ätherkunstwerk an Panzerung auftraf und das Gesicht des Elyoshauptmanns, im Todesschmerz verzerrt, auslöschte, pulverisierte und so restlos zerstörte das es aussah als hätten an dieser Stelle nie die kunstvollen Steine die Wand bedeckt, als würde der Mosaikzikel keinen Elys töten, sondern einen Schemen, gesichtslos und unbestimmt. Die Splitter des zerstörten Gesichts spritzten fast durch den gesamten Raum, bedeckten vom Mosaikfuß ausgehen den Boden wie kleine Sterne auf dem Marmor, nicht hell und leuchtend im dunklen Himmel, sondern dunkel und haltlos im hellen Kontrast des Bodens.
„Sechzig Mann, SECHZIG, in einen Hinterhalt, ACHT konnten geborgen werden! Eine ganze Legion, fast komplett ausgelöscht!“
Seine Stimme war ein haltloses Brüllen als er sich vor Lumiel aufbaute, ihre zierliche Gestalt vor seinem gepanzerten Leib lächerlich erscheinen lassend. Langsam, den Hass den Zikel versprühte genießend, drehte sich die jugendlich-anmutende Shedimlady zu ihm herum, ein amüsiertes Lächeln auf den dünnen Lippen an die sie das Glas führte und erneut einen bedächtigen, kurzen Schluck tat.
„Eine Wendung die du in deinen Plänen nicht vorhergesehen hast? Vielleicht solltest du das Planen von nun an Machutan überlassen, er wird wohl mehr Weitblick zeigen als du, hmm?“
Dies war der Punkt an dem sich Zikel's Wut in Raserei verwandelte. Obwohl er als Urdaeva, als eine Wandler auf Atreias Oberfläche weit davon entfernt war die Eigenschaften ihres Volkes zu erhalten, das Glühen der Augen, Krallen und Schweif, so glitzerte für einen Moment ungebändigte Wildheit in seinen Augen. Sein linker Arm zitterte während die Rechte nach dem Griff Athis tasteten, dem Schwert das solche Macht besaß das es angeblich nur Zikel und Lord Azphel führen konnten. Als die Finger seiner krallenlosen Hand den Griff fanden rollte eine Stimme wie sonorer Donner durch den Saal, dem Dämmerlicht Asmodeas gleich, besitzergreifend und umhüllend, in einem Befehlston der leidenschaftlichen Gehorsam und Aufopferung forderte, und wusste, das ihm beides bedingungslos gegeben wurde.
„ZIKEL!“


Last edited by Prophaniti on 16 Dec 2009, 22:57, edited 1 time in total.



06 Dec 2009, 05:04
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Als wäre dieses Wort nicht gesprochen, kein Laut, sondern eine greifbare Macht fühlte sie sich durch den Raum, war den Anwesenden körperlich bewusst, in einem winzigen Moment den er brauchte zu verklingen. Als habe das Wort nach ihm geschlagen ruckte Zikel ein Stück nach hinten, stellte sein linkes Bein für einen festen Stand etwas hinter das Linke. Die Ätherstränge die seine Rüstung durchzogen wie Wurzeln strahlten in gleißendem Licht als würden sie gegen die Energien der Stimme aufbegehren. Mit einem energischen Schritt nach vorne schien er die Energien abzuwehren, das Gleißen seiner Rüstung versiegte als er sich nach der Ursache umsah. In der Tür die der Shedimgebieter der Zerstörung eben noch im Zorn aufgerissen hatte stand Lord Azphel.
Den rechte Arm ausgestreckt gen Zikel, die Hand nachlässig erhoben und von tiefdunklen Ätherenergien umwoben ehe er sie langsam sinken ließ als Zikel sich aus dem Bann befreit hatte. In ein weites, violettes Gewand gehüllt war der Shedimlord ein beeindruckendes Bild, wie er an Körpergröße selbst den riesenhaften Zikel überragte, die langen weißen Haare offen bis auf die Brust fallend. Die asketischen Gesichtszüge waren in einen Hauch von Melancholie gehüllt, gerade genug um nicht von der brutalen Härte erstickt zu werden die im Blick Azphel's lagen. Begleitet von zwei Lunaren, den blinden Leibwächtern der Gebieter, denen nur ein Teil der Göttlichkeit eines Daeva zuteil wurde, das ewige Leben, nicht aber die Stärke, Überlegenheit, in ihren schlichten, eng geschnittenen Kleidern und mit gesenktem Kopf schritt er langsam und ohne eine Gefühlsregung auf seinen Zügen in den Raum. Lumiel, die irritiert gen Zikel sah, wand sich nun mit einem vor Charme-triefenden Lächeln gen Azphel, der noch immer mit völliger Ruhe den Saal durchschritt. Kurz bevor seine Stiefel in das einfallende Licht tauchten, hielt er. Eine halbe Saallänge trennte ihn von Lumiel und dem dicht vor ihr stehenden Zikel als er einen ausdruckslosen Blick gen Wandmosaik warf. Lumiels Lächeln verschwand als sie verstand was Azphel verlangte.
Sie richtete ihren Blick auf die Stelle die durch Zikels Helm ausgelöscht wurde und konzentrierte ihren Geist, lenkte die Ätherflüsse die ihren Körper durchdrangen. Die Splitter die das zerstörte Mosaik regnen gelassen hatte begannen zu zittern, erst langsam, kaum merklich, immer stärker bis sie sich bewegten, auf das Mosaik zu, als wäre ihr alter Platz ein Fixpunkt, der Mittelpunkt ihrer Existenz zu dessen Ausflüllen sie einzigst existierten. Mit einem schabenden Geräusch setzten sich die ersten Steinchen in Bewegung, bald darauf mehr bis jeder Stein über den Boden schliff, auf das nicht mehr vorhandene Elyosgesicht zu, begannen zu rasen, bis sie nicht mehr auf dem Boden schleiften sondern anstandslos auf den ihnen vom Architekten vorherbestimmten Platz zuflogen, sich schlicht vom Boden ab stießen und Passgenau eintrafen, sich neu zusammenfügten. Nur wenige Sekunden dauerte das Schauspiel bis das Mosaik im gleichen Glanz wie vorher erstrahlte.
Erneut umspielte ein Lächeln Lumiel's Lippen ehe sie ihr Glas leerte und den Stiel mit den Daumen und Zeigefingern beider Hände umgriff, als wäre das Glas ein Objekt religiöser Bedeutung. Erst jetzt schritt Azphel weiter, passierte Lumiel ohne sie eines Blickes zu würdigen und ihr Lächeln gefror. Als er auf der Höhe Zikels stand hielt erneut. Den Blick gen Fenster gerichtet, vor dem sich noch immer die finstere Silhouette Triniel's abhob, mehr eine Äthergestalt als ein Shedimgebieter, in ihrer unstofflichen Form die keine festen Umrisse sehen lies, lediglich eine Nebelerscheinung, ungleich unerfassbarer als die Person die plötzlich an ihrer Seite Platz genommen hatte, gleichgroß wie der Schatten Triniel, jedoch mit Konturen, die nicht verliefen, klar, fest, scharf, wenn auch unförmig.


Last edited by Prophaniti on 16 Dec 2009, 22:58, edited 1 time in total.



06 Dec 2009, 05:05
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„Zikel“
Azphel's Stimme war leise, und doch verständlich, als würde die Akustik selbst ihm Respekt zollen und seine Worte überall hin tragen, auf das keine einzige Silbe aus seinem Mund verloren ginge.
„Zikel“
Er dehnte das Wort und ein kaum wahrnehmbares Lächeln umspielte seine Lippen. Dieses Gefühl von Macht, er genoss es, und es war wie eine Erfüllung als sich ein tiefes Knurren der Bestätigung Zikel's Kehle entrang.
„Behrrsche dich, Zikel“
Kurz sah es aus als wollte Zikel etwas erwidern, auf begehren. Das einzige was er jedoch von sich gab war ein erneutes, tiefes, kehliges Knurren. Er löste den Blick nun doch vom Fenster und schenkte Zikel einen undeutbaren Blick ehe er weiter schritt, die beiden Lunare dicht auf den Fersen. Noch kurz blieb der Shedimgebieter stehen, lies Azphel passieren und spürte die Wärme die seine Rüstung infolge der Äthereinwirkung entwickelt hatte. Zusammen mit Lumiel, der er einen wütenden Blick zuwarf den sie mit ihrem unschuldigen Lächeln erwiderte, folgte er Azphel schließlich in Richtung des Fensters. Je näher man dem Fenster kam, desto deutlich erkennbar wurde die Gestalt die Triniel plötzlich Gesellschaft leistete, beide in Schweigen gehüllt und trotzdem wirkten sie so als wäre es für beide selbstverständlich. Gehüllt in einen knie langen Kettenmantel stand Marchutan fast ebenso still wie Triniel, denn selbst als Azphel zwischen sie trat rührte sich keiner von ihnen. Triniel noch immer in der selben gebeugten Haltung in der Lumiel sie hier gelassen hatte, verharrte unter ihrem Schleier und schwenkte ihren Kopf in die Richtung des Shedimlords Azphel. Marchutan tat nichts dergleichen. Die goldene Maske die sein Gesicht bedeckte und jedweder markanten, menschlichen Züge entsagte schloss sein Gesicht vollständig ab, ohne Öffnungen für Mund, Nase oder Augen. Bedeckt von unzähligen Schriftrollen, Schreibwerkzeugen und sonstigen Anhängern entspann sich von ihm ein unbestimmbares Klimpern im Takt seines Atems. Während Lumiel mit eleganten Schritten wieder an den niedrigen Tisch heran trat nahm Zikel an der anderen Seite der Gruppe Platz, zur Linken Triniel. Alle wussten warum sie hier waren. Als wäre das Geräusch des Aufsetzen Lumiel's Glas bereits zu Laut gewesen um den Bann der Stille zu wahren ruckte Marchutan's erst zu ihr herum ehe er seine Aufmerksamkeit auf den größeren Azphel richtete. Dessen stoisches Gesicht blickte aus dem Fenster, mit der gleichen Intensität mit dem Lumiel diesen Anblick eingesaugt hatte, jedoch wirkte er nicht so verloren in der Erkenntnis als die Shedimlady vor ihm. Es verging eine Weile bis die starke Stimme Azphel's erneut durch den Schritt schnitt, eine Zeit in der der gesichtslose Blick Marchutan's nicht von ihm gewichen war.
„Was siehst du?“
Als Marchutan antwortete klang seine Stimme hohl, und trotzdem unheimlich präsent wenn man die Maske bedachte die sein Gesicht verschloss.
„Wen soll ich sehen, Milord?“
Azphels Blick hob sich von den Dächern der Stadt in die grauen Stufen die zwischen dem Grund Asmodeas und dem Schimmern Elyseas lagen.
„Uns. Großes.“
Marchutans Kopf folgte Azphels Blick und unmerklich zitterte der von Gold umhüllte Helm, als versuche der Shedimlord des Schicksals alles zu spüren was es dort draußen geben konnte, jede Möglichkeit zu sehen die dieser graue Himmel vor ihnen verstecken konnte. Mit einem vernehmlichen Klacken sackte das Gesicht des Helms gen Boden ehe es sich fast mühsam gen Azphel hob.
„Es gibt zu viel, Milord. Unendlich Wege, Wendungen.“
Azphel nickte mit regungslosem Gesicht. Er setzte schon zu seinem alljährlichen „Wir warten erneut.“ an. Wie jedes Jahr. Jedes Jahr las Marchutan die Fäden des Schicksals, die Maschen die diese unendlichen Geschicke ihnen brachten, wie eine Hydra, mit unendlich Köpfen. Für jede mögliche Zukunft, für jedes Schicksal das durch das Wissen darum zerstört wurde wuchsen hundert weitere, in einem verwirrenden Baum, dessen Äste sich bis in den Himmel schraubten, eine Welt der Schicksale erschufen, einen Dschungel, in denen Marchutan wanderte, kletterte, die richtigen von den Flaschen unterschied, die Zukunft zu sehend. Jedes Jahr vollzogen sie es, seit die erste elyseasche Legion in Asmodea eingefallen war.Jedes Jahr waren es zu viele Fäden, als das Marchutan sie entwirren konnte, zu viele als das er sie lesen konnte, zu viele als das er etwas anderes sah als das es seinen Weg nehmen würde, unbewegt von den Lebenden. Jedes Jahr sahen sie es, hörten es und warteten auf das nächste Jahr. Nicht dieses Jahr. Azphels Satz wurde im Keim erstickt als die hohle, metallische Stimme die Marchutan zu Eigen war erneut sprach.
„Aber es verändert sich.“
Für einen Moment schien die Zeit im Raum still zu stehen. Seit der Katastrophe, jedes Jahr, war ein solcher Satz nicht über die Lippen des Schicksallords gekommen. Azphels Augen entfernten die Härte, das Zerstörerische, Gebieterische aus sich, als wollten sie neuen Platz machen, Platz schaffen für das triumphale Funkeln das sich in seinen Blick nistete. Er tat einen Schritt auf das gigantische Fenster zu sodass er fast dagegen stieß, unter ihm breitet sich der Pandämoniumsplatz aus, eine brodelnde Masse Lebens die im Glanz dieser Botschaft zumindest für den Moment ihren Gruftstatus verloren hatte. Azphels Blick richtete sich aufwärts, bis er in das glühende Herz Elysea's blickte und flüsterte.
„Wir kommen, Ariel.“
Seine Shedimlords nahmen die Nachricht unterschiedlich auf. Triniel rührte sich noch immer nicht, keine Regung lies sich von ihr erkennen. Lumiels geweitete Augen waren gen Boden gesenkt, tief in Gedanken und scheinbar monoton vor sich hinmurmelnd. Marchutan schien ebenfalls kaum eine Reaktion auf die Nachricht zu zeigen, das konturlose Gesicht huschte über den Platz unter ihnen während seine Hand mit einer Feder über die völlig schwarzgeschriebenen Seiten eines Pergaments huschte. Zikel's Augen nahmen den gleichen Glanz Azphel's an, als er daran dachte seine Legionen in das sonnenverseuchte Land zu führen.


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06 Dec 2009, 05:05
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Erstmal danke fürs Schreiben, ich warte schon länger auf eine Beschreibung von Lumiel und diese hier hat mir sehr gut gefallen. Auch die äußerliche, hätte wirklich Lust das zu illustrieren, aber wir haben hier ja auch noch weit bessere Zeichner, vielleicht findet sich da ja jemand.
Tolle bildhafte Sprache, man war nach dem ersten Absatz sofort drin, das Einzige was mir aufgefallen ist war, dass mehrere 5-Zeiler hinternander schnell anstrengend werden. Trotzdem fesselnd bis zum Schluss und eine super Idee =)


06 Dec 2009, 12:42
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Ich finde die Geschichte auch toll, alleine die Idee ist wirklich spitze und grundsätzlich gefällt mir die Atmosphäre.

Das du einige sehr sehr lange Sätze drin hast, die wirklich un_glaublich beschreibend, umschreibend und etwas kitschig sind, naja das ist wohl Geschmackssache. Ich mag die Art, wie du Dinge beschreibst, aber zum Beispiel bei dem Moment, wo Lumiel das Mosaik wieder zusammensetzt oder wo du das Geräusch beschreibst, welches Zikels Schritte machen, da... naja was soll ich sagen? Man wusste was passieren wird, in Fall 1 oder man konnte sich schon längst vorstellen, was gemeint ist in Fall 2 aber man fühlte sich etwas auf Kaugummi aufgezogen. ^_^

Du hattest einfach bei manchen Sachen so viele gute Ideen sie zu umschreiben - so hatte ich den Eindruck - dass du dich nicht für eine oder zwei Entscheiden konntest sondern einfach alle reingebracht hast. Hat der Geschichte aber dann in diesem Fall nicht immer gut getan, leider.
Ist aber zu vernachlässigen, denke ich. Solltest nur wirklich sehen, dass du die Sätze etwas kürzer machst.

Dann muss ich natürlich sagen, dass ich es leider nicht so toll finde, wie Zikel wegkommt. Er ist ein bißchen wie Kim. :p Aber nein, so stelle ich mir Zikel mal gar nicht vor. Das Aufbrausende ist ja okay, aber es heißt auch, dass er Azphel am nächsten steht. Du hast das irgendwie so ausgelegt als wäre er ein sabberndes Schoßhündchen (was Kim ganz sicher NICHT ist). Aber Zikel hat keine Erhabenheit in dieser Geschichte, alle anderen haben das an irgendeiner Stelle. Aber Zikel nicht. Er ist vollkommen auf seine schlechten Eigenschaften reduziert.
Er muss eine Niederlage eingestehen, er erliegt seinem Temperament völlig, er kann die Zerstörung die er anrichtet nicht wieder beheben, er wird gedemütigt, gemaßregelt und danach stellt er sich in die hinterletzte Reihe, hinter alle, zwischen die Halb-Sterblichen und wedelt auch noch mit dem Schwanz.

Sorry, aber nö. ^_^; So ist Zikel nicht ganz in meiner Vorstellung, während ich die anderen gut getroffen finde. Aber die Wechselwirkung zeigt: Lumiel ist falsch und arrogant, aber Triniel kann sie mit einem Wort das fürchten lehren, dennoch demonstriert Lumiel Macht, indem sie das Mosaik einfach wieder erschafft, zum Beispiel. Triniel wiederum hat auch einen gewaltigen Nachteil, indem sie eben blind ist. Vor- und Nachteile. Marchutan erscheint einfach wie Jared Goblin König *poof* und kann dann auch noch dick in die Zukunft sehen, allerdings bringt das eigentlich nix, weil das Schicksal zu komplex ist - Positive eigenschaft, aber auch Schwäche wird gezeigt. Azphel, ja gut, Azphel ist halt der Stecher vom Dienst, ne? Was er ja auch ist, also zeigt er keinerlei Schwäche, sondern nur Allmacht, besonders aber an Zikel, an Lumiel nur beiläufig indem er sie ignoriert und sie das scheinbar kränkt.

Ergo: Alle demonstrieren ihre Macht und gleichzeitig ihre Schwächen, wohingegen Azphel nur Stärke und Zikel nur Schwäche demonstriert.

Ich finde also es fehlt sowas wie ein retardierendes Element für Azphel und dann wiederum würde ich mir für Zikel wünschen, dass er auch nochmal Macht demonstriert. (Nein, das Mosaik einzuschmeißen weil er kräftig ist, das war keine Machtdemonstration, das war ziemlich armselig.)

Aber ansonsten Respekt. ^_^ Grade weil du die Charaktere in der Geschichte gut beleuchtet hast, wünsche ich mir da für Zikel aber auch noch etwas mehr.

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May Heaven smile and the Devil have mercy.

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08 Dec 2009, 18:55
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Hmm...

Erstmal entschuldigung das das hier solang unerwidert ist...

Dann: Danke für das Lob Miharu, ich hab mir Mühe gegeben alle Shedimgebieter zu beleuchten, und dein Lob für Lumiel zeigt mir das es wohl zumindest bei ihr geklappt hat.


Die ausfürhlichen Beschreibungen sind vielleicht ein Fehler in meinem Umdenken. Ich habe versucht mit einer unglaublich detaillierten Beschreibung anzufangen, dem Bild aus dem Saal der Shedimgebieter, und mein Hintergedanke war: Wie sieht ein Shedimgebieter, ein Wesen das diesen Ausblick seit Jahrhunderten immer wieder sieht, jede Einzelheit kennt, jeden Vergleich angestellt hat, diesen Ausblick?Nunja, ob es mir gelungen ist das darzustellen weiß ich nicht, aber das sich dieses ausführlich Beschriebene weiter gezogen hat könnte einfach daran liegen das ich noch zu sehr im Ausführlichen gefangen war und den Wechsel in eine kürzere Art schlicht vergessen hatte. Sollte ich es weiter führen werde ich auf jeden Fall drauf achten das zu lassen und nur selten aufzugreifen, da es mich persönlich auch an manchen Stelllen ziemlich aufregt.

Die Sache mit den unzähligen Beschreibungsvarianten fällt auch unter den oben genannten Punkt.

Das Zikel als Schwächter der Shedimgebieter erscheint ist mir während dem Schreiben nie in den Sinn gekommen, eine Gedankenlosigkeit meinerseits oder eine Antisympathie? Ichw eiß es nicht, ich habe ein wenig geschraubt, einer der Gründe dafür das die Antwort hier so lange rbauchte da ich unglaublich lange keinen Gedanken hieran verschwenden konnte. Ich hoffe mit den kleinen Änderungen zumindest das Schwächliche aus seinem Charakter gestrichen zu haben, auch wenn er hier erneut wohl keine wirklich präsente Stärke zeigt. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich zu fantasielos in der Situation die ich mir für Zikels auftauchen erwählt habe um es so zu drehen das er ähnliche Züge der anderen Gebieter zeigt. Sollte jemand diese Situation lesen und wirklich eine Idee haben: So und so kann Zikel auch hier Stärke, Präsenz und Macht zeigen! Dann nur frei heraus damit, denn scheinbar fehlen mir dazu Ideen.

Die Wirkungen der anderen Gebieter.
Lumiel sollte als falsch gezeigt werden, ein Zug der eine Arroganz ihrerseits rechtfertigen würde, und scheinbar ist mir das gelungen (entnehm ich jetzt mal dem Lob Miharus und der DArstellung Thy's).
Triniel war ein Gedanke an dem ich wohl am meisten den Vorteil der künstlerischen Freiheit ausgelebt habe, nicht nur mit ihrer Blindheit, sondern auch mit ihrer körperlichen Abgeschiedenheit zu Licht.
Marchutan sollte nicht poof auftauchen, hab ich wohl nicht gut erklärt. Es soltle eher so sein das er in dem Tumult um Zikel und Lumiel still und leise durch eine Nebentür eingetreten ist, sich nicht daran beteiligend. Da er der Shedimgebieter des Schicksals ist schien es mir nur gerechtfertigt wenn er die Schicksale und Zukünfte anderer sehen kann, aber in dieser unglaublichen Vielzahl von Möglichkeiten nur Unwahrscheinlichkeiten erkennt. Deswegen ist das Kommentar auch so vage („Aber es verändert sich.“), das Wissen um eine Zukunft macht es unmöglich das diese Zukunft auch eintritt. Deshalb nur Vorhersagen die nicht sagen was passiert, nur das etwas passiert.
Azphel ist nunmal der Anführer, der Oberste unter ihnen. Es erschien mir falsch ihm in solch einem kurzen Abschnitt eine Schwäche auf den Leib zu schneidern, da ich mir dachte das er wohl zu sehr Perfektionist ist und die Last Asmodeas trägt als Schächen zuzulassen.
Zikel sollte aufbrausend erscheinen, und eine Niederlage der asmodischen Daeva erschien mir ein gerechtfertigter Grund ihn dermaßen auf zu regen. Das er dann so schwächlich dargestellt wurde... nun, oben wird es wohl erklärt.

Auchw enn ich bis jetzt noch keine Antwort auf meine anfangs gestelte Frage habe. Ich danke natürlich für das Lob bisher, aber ist diese Idee es würdig ausgebaut und weiter geführt zu werdne oder sollte es ein Einteiler bleiben? (ich sehe das bisher als erstes Element einer längeren Geschichte falls es sich denn lohnt.)

Hmm...


16 Dec 2009, 23:24
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Also erstmal brauchst du dich nicht zu entschuldigen, dass du länger nichts dazu gesagt hast, denke ich zumindest. Wenn einen die Muse küsst, gut ist das, wenn nicht, versteht auch jeder.

Du kannst Zikel nicht leiden, hmmm. Ich mag ihn. ^_^ Aber das ist nicht der Grund, warum ich es bemängelt habe. Ich würde grade weil ich ihn mag, nicht zulassen, dass er in einer solchen Geschichte die Oberhand gewinnt. Zumindest denke ich das.

Ich weiß nicht was für Änderungen du vorgenommen hast, weil ich das jetzt nicht alles nochmal komplett gelesen habe, muss ich gestehen... die Änderungen farbig zu machen wäre gut, denn dann könnten Leute genau sehen, wo sie nochmal nachlesen können.

Aber mir würde eventuell etwas einfallen, was du ändern könntest, wegen Zikel. Und zwar folgendes: Er wird als äußerst aufbrausend beschrieben. Warum also lässt du Lumiels Kommentar nicht wie er ist, aber Zikel kommt völlig wütend und berichtet von einem Sieg? Er könnte Lumiles arrogante Annahme Lügen strafen indem er von einem furiosen Sieg über die Elyos berichtet, der ihm und seinem Talent als Heerführer auch deutlich zuzuschreiben ist, aber er ist dennoch cholerisch und wütend, weil irgendeine Kleinigkeit ihn aufregt.

Das würde Punkt a) bedeuten er wird als deutlich stärker dargestellt an einem Punk wo es durchaus gerechtfertigt ist und
Punkt b) auch seine genannte Schwäche des 'Aufbrausend seins' hervorstreichen weil er beinahe Grundlos pedantisch ausrastet.

Das nähme Lumiel ein wenig 'Macht' - weil sie falsch liegt mit ihrer 'Vorhersage'. Und Vorhersagen sind auch nicht ihr Gebiet, also würde es ihr in ihrer Existenz als Shedim Lord nichts nehmen. Ihr Triumph über Zikel wäre nicht mehr vorhanden, sie hat sich verschätzt. Ist eben so. Aber Zikel erhält dadurch ein definitives Plus, ohne seine schlechte Seite abzumildern, sie eher noch zu unterstreichen.

Es ist sau spät und ich hoffe das hat Sinn gemacht. ^^; Nur so eine Idee von mir.

Und was das 'Weiterspinnen' angeht... hmm. Ich mochte diesen kleinen Ausschnitt und wie er für sich steht. Ich würde mir nciht anmaßen eine solche Geschichte, die irgendwie auch in die Geschichte Atreias eingreift weiterzuspinnen. Oder sagen wir so: Das würde ich nur wenn ich eine VERDAMMT gute Idee hätte von der ich WIRKLICH richtig überzeugt wäre.
Wenn du so eine hast, mach es doch einfach. ^_^

Just my two cents.

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17 Dec 2009, 06:51
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